29. März 2010 – Haben oder Sein

Seite 63

Kapitel : Lieben

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Auch Lieben hat, je nachdem, ob davon in der Weise des Habens oder des Seins die Rede ist, zwei Bedeutungen. Kann man Liebe haben? Wenn man das könnte, wäre Liebe ein Ding, eine Substanz, mithin etwas, was man haben und besitzen kann. Die Wahrheit ist, dass es kein solches Ding wie >Liebe< gibt. >Liebe< ist eine Abstraktion; vielleicht eine Göttin oder ein fremdes Wesen, obwohl niemand je diese Göttin gesehen hat. In Wirklichkeit gibt es nur den Akt des Liebens. Lieben ist ein produktives ä, es impliziert, für jemanden (oder etwas) zu sorgen, ihn zu kennen, auf ihn einzugehen, ihn zu bestätigen, sich an ihm zu erfreuen – sei es ein Mensch, ein Baum, ein Bild, eine Idee. Es bedeutet ihn (sie,es) zum Leben zu erwecken, seine (ihre) Lebendigkeit zu steigern. Es ist ein Prozess, der einen erneuert und wachsen lässt.

Wird Liebe aber in der Weise des Habens erlebt, so bedeutet dies, das Objekt, dass man >liebt<, einzuschränken, gefangen zunehmen oder zu kontrollieren. Eine solche Liebe ist erwürgend, lähmend, erstickend, tötend statt belebend. Was als Liebe bezeichnet wird, ist meist ein Missbrauch des Wortes, um zu verschleiern, dass in Wirklichkeit nicht geliebt wird.

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Dies war ein Auszug aus dem Buch in welches ich mich derzeit flüchte. Ich versuche die Welt zu begreifen und vor allem zu verstehen. Ich dachte am Anfang, was will ich mit diesem Buch, aber mittlerweile zeigt es mir meine Fehler offen. Die Fehler die ich für richtig hielt und immer wieder gemacht habe. Ich habe viel verloren im Leben, aber nie die Liebe, Falls man es so bezeichnen kann.

Ich bewundere meinen Freund. Ich achte meinen Freund. Ich bin stolz auf meinen Freund. Ich liebe meinen Freund.

Ich liebe so sehr das ich Fehler begehe.

Fehler die mich zum weinen bringen.

Fehler die bewirken, dass ich mich schlecht fühle.

Es gibt wenige Menschen die wenig bedürfen um mich aus der Fassung zu bringen, ich habe eine dicke Fassade jahrelang aufgebaut.

Ich kann Gefühle zeigen, doch niemand kennt mein Innerstes.

Die Hölle würde sich auftun, Chaos würde herrschen. Vorwürfe würden laut werden.

Ich bin ein Mensch und eins weiß ich.

JA ich begehe Fehler, man sollte auf keinen Fehler stolz sein, doch einige öffnen einen die Augen, auch wenn zu spät

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In diesem Sinne, verabschiede ich mich heute von euch.

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: weinend und unglücklich
: Musik? nein ….

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