Charakteristik

subjektive Einschätzung von Julien über mich

(Januar 2009)

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Alles, was die folgenden Wörter ausdrücken sind keine allgemeingültigen Aussagen. Es sind Wahrnehmungen, Eindrücke sowie Einschätzungen von mir und sind daher als subjektiv zu betrachten. Ich möchte einen Menschen auch nicht unbedingt objektiv betrachten, das kann der Arbeitgeber machen, doch ich lasse die Finger davon. Menschen sind ein Stück Emotionalität und nicht eine Sache, welche man, wenn man sie nicht mehr braucht, einfach wegwerfen kann. Ich weiß – manchmal ist dies einfacher gesagt als getan, denn eine Entscheidung bedeutet auch immer eine Folge und jedem Menschen kann man es nie recht machen. Nichts desto trotz – der komplette Text beruht auf reinster Ehrlichkeit.
Es ist Nacht; eine Weile nach 1 Uhr und ich befinde mich in meinem Zimmer. Falsch – mein Körper befindet sich hier, meine Gedanken schwirren wo anders herum.
Sie sind bei einem tollen Menschen, der mir nicht mehr aus den Gedanken gehen möchte, ein Mensch, bei dem ich mich wohlfühle und bei dem ich das wohl bisher schönste Silvester meines bisherigen Lebens feiern durfte.
Es dreht sich um Stefanie, genannt „Stef“.
Sie schrieb mich am Mittwoch, 17. Dezember 2008 in einer Online-Community an. Sie findet meine hellblauen Augen toll… und mag lange schwarze Haare. Beides habe ich zu bieten, dass ich nur kurze Zeit später im ICQ geaddet wurde.
Wir verstanden uns von Anfang an prächtig, es war schön, diesen lieben Menschen kennenzulernen.
Stefanie ist ein sehr wechselhafter Mensch, sie hat verschiedene Seiten an sich. Ihre Verwandten betiteln dieses Phänomen als „Sprungfeder“. Innerhalb von wenigen Augenblicken kann sie von der besten Laune zum nachdenklich melancholischen Typ werden. Aber das macht sie erst so interessant. Man sieht, dass sie online ist und schreibt sie an. Es baut sich Spannung auf, wie sie wohl gerade gelaunt sein wird und wie man am Besten darauf reagiert. Man mag ja nichts falsch machen; erst recht nicht, wenn man sich noch nicht so sonderlich lang kennt. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich mich mit ihr unterhalten kann. Sie hört zu, wenn man Probleme hat und versucht zu helfen, wo sie kann. Sie ist kein Mensch, der von anderen viel verlangt. Sie mag es nicht, wenn man irgendetwas auf dem Geldweg lösen will. Sie mag Kleinigkeiten, Schnickschnack. An dem Punkt, wo andere Menschen wegschauen und sich nicht mehr für etwas interessieren oder es als unwichtig betrachten, schaut sie genauer hin. Sie achtet auf Details – Ich kenne keinen Menschen, der auf das beim Schälen einer Mandarine austretende Gas achtet. Ich war so verblüfft und bin es immer noch. Wenn ich wieder einmal Mandarinen essen werde – ich werde daran denken. Ebenso etwas nahezu banales, aber sie mag es – Seifenblasen. Man lässt sie entstehen und kurze Zeit später zerplatzen sie. „Ein schönes einfaches Leben“, wie sie es beschreiben würde.
Ihr Charakter ist toll, auch wenn es eine Schattenseite gibt. Aber daran lässt sich sicherlich auch arbeiten. Ich bin da großer Zuversicht und stecke den Kopf nicht in den Sand. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Alles in allem ist ihr Charakter fröhlich bestimmt, sie hat ein strahlendes Gemüt und es versprüht einfach gute Laune, wenn sie ihre Fünf Minuten hat, herumhüpft und es ihr einfach nur grandios geht. Ich liebe diesen Anblick. Es bringt mir ein Lächeln auf die Lippen und dies geschieht nicht sehr oft. Ich danke Dir dafür, Liebes.
Der Charakter ist die eine Seite eines Menschen. Er zeigt schon sehr viel, doch muss man ihn dafür auch gezeigt bekommen. Stefanie ist für mich keine Puppe und erst recht keine Schauspielerin, die anderes etwas vorspielt. Sie wickelt sich zum Teil in eine schützende Hülle, mag eventuell manchmal Dinge nicht wahrhaben und möchte nicht darüber nachdenken. Doch hat nicht jeder so eine Funktion?!
Die zweite Seite eines Menschen ist das Aussehen, das allgemeine Auftreten sowie der erste Eindruck auf andere Menschen, hier jedoch nur speziell auf mich.
Ich finde Stefanie hübsch, denn sie ist nicht perfekt. Jeder perfekte Mensch, obwohl es eh keine gibt, es aber dafür umso mehr Leute gibt, die sich für perfekt halten, ist langweilig.
Sie wirkt sehr interessant und reizvoll, hat ein schönes Gesicht. Die hübschen rehbraunen Augen sind auch ein wenig zum Versinken, doch ich mag in Ihnen nicht wirklich versinken. Ich möchte mich nicht an Augen festhalten. Es gibt mehr als das Tor zur Seele.
Sie ist keine Person, bei der man Angst haben muss, dass man ihr weh tut, wenn man sie anfasst. Sie steht zu ihrer Figur und macht sich deswegen nicht unnötig mies. Das ist wirklich erstaunlich, denn ich bin wesentlich anderes gewöhnt. Wie jeder Mensch mag sie es, wenn man ihr sagt, dass sie toll ist, dass sie gut aussieht und dass sie mal wieder etwas Süßes gesagt hat. So etwas gehört zum ehrlichen Umgang miteinander dazu.
Auf mich wirkt sie zumeist fröhlich und in sich ruhig, auch wenn sie ihre Fünf Minuten hat. Trotz ihres Alters hat sie Spaß am Leben und macht auch mal Mist, doch sie lacht darüber und redet dann nicht sonderlich von Vernunft. Das macht sie so natürlich, so nahbar, auch wenn immer ein wenig Distanz herrscht. Dieses Spiel mit der Distanz hat jedoch auch seinen Reiz, es macht Spaß.
Als ich sie am letzten Tag des Jahres 2008 zum ersten Mal live erleben durfte war ich nicht aufgeregt. Ich wusste ja, dass ich keinen Menschen erwarte, der abgehoben, arrogant oder ähnliches ist. Es ist ein schönes Gefühl gewesen, sie als realen Menschen kennenzulernen und nicht nur von einer „Gedankenfigur“ zu „träumen“. Es war ein wunderbares Gefühl, von Ihr empfangen zu werden und ich fühlte mich sehr wohl. Sie ist ein herzlicher Mensch – ich schätze das sehr. Und von daher war der erste Eindruck auch sehr positiv. Doch ich hatte es auch nicht anders erwartet. Sie ist, wie schon erwähnt, keine Schauspielerin und würde mir von daher auch nichts am Telefon oder im ICQ vorspielen.
Ich werde mich an diese ersten Momente wohl noch eine lange Zeit zurückerinnern, denn ich hoffe, dass wir uns öfters einmal sehen werden und uns nicht aus den Augen verlieren.
Liebes, ihr Spitzname meinerseits, ist ein wunderbarer Mensch, welcher meinen Freundeskreis überaus positiv bereichert. Es gibt nicht viele Menschen, die ich nach so kurzer Zeit schon wirklich als „Freund“ bezeichnen würde und möchte, doch bei bin ich mir sehr sicher, dass sie es wert ist. Wo fühlt man sich schon von Anfang an so wohl? Dieser Mensch muss etwas besonderes sein, und für mich ist sie es. Ich bin sehr glücklich darüber, sie kennengelernt zu haben, wobei ich am Anfang ein wenig skeptisch war. Zugegeben – diese Skepsis legte sich sehr schnell.
Stefanie ist ein Mensch, der sich nicht verändern soll. Sie ist toll, so wie sie ist, mit ihrer etwas zurückhaltenden Art zu Anfang und mit der netten und lieben Art, wenn man sie eine Weile kennt und sie auch (ein wenig) Vertrauen gefasst hat. Mir schwebt in Gedanken vor, dass wir noch eine Menge gemeinsam machen und somit erleben werden – es macht Spaß, bei Dir zu sein beziehungsweise mit Dir zu schreiben.

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